Entries tagged as germanRelated tags android austria fail gnu-linux google hardware phone public transport review samsung antenna making anti-spam fun finance internet language machine learning automobile lifestyle mathematics sustainability ballooning event cw education electronics transceiver debian bluetooth google earth kernel migration postfix programming career kids ltd rant shtfThursday, June 14. 2018Bank für Gemeinwohl - Der Anfang vom EndeAus dem aktuellen Newsletter und in Anspielung auf mein „Ende vorm Anfang“:
Darüber bin ich ja eh nicht ganz unglücklich.
War eh quasi eine Spende.
Na na, das geht jetzt aber doch ein bisschen schnell: Plötzlich ist eine strategische Neuausrichtung vollzogen und ein alternativer Weg bekannt? Wie soll das aussehen, was sind die Möglichkeiten, und wieso wird das plötzlich funktionieren? Meine Bereitschaft für Experimente ist irgendwie gesunken. Vermutlich geht es aber um diese Gemeinwohlprüfung von Projekten Dritter. Ich sehe mir das mal an, habe aber eher die Tendenz, mich auszuklinken. Wednesday, June 6. 2018OE3SPR QRVIch habe mich endlich dazu aufgerafft, eine Amateurfunklizenz zu erwerben. In meiner Jugend war ich CB-Funker und hatte von meinen Eltern sogar eine eigene Antenne auf unserem Hausdach bewilligt bekommen. Da es bei CB aber kaum technische Freiheiten gibt und hier vor allem die formlose lokale Kommunikation im Vordergrund steht, sind meine Interessen nicht zuletzt aufgrund meiner Adoleszenz irgendwann anderweitig abgedriftet. Nun, ca. 25 Jahre später, bin ich über den Umweg des Themas Nachhaltigkeit bzw. Zivilschutz auf den Amateurfunk aufmerksam geworden: Gereizt hat mich die Idee, angesichts der wachsenden Zerbrechlichkeit unserer Infrastruktur auch in Notlagen wie einem großangelegten Strom- oder Datennetzausfall noch kommunizieren zu können und dabei für meine Nachbarschaft ein Informationsdrehpunkt sein zu können. Not- und Katastrophenfunk sowie Portabelbetrieb sind in der Tat rege betriebene Spielarten, den erstgenannten kommt überdies im Amateurfunkgesetz eine Bedeutung zu. Zunächst dachte ich, eine solche Lizenz bedeutet vor allem eine rechtliche Komponente, die verlangt, dass man halt als Funker „registriert“ ist. Doch weit gefehlt: Der technische Anspruch ist bemerkenswert, impliziert aber auch entsprechende Möglichkeiten: Als Funkamateur hat man sowohl das technische Wissen als auch die offizielle Genehmigung, selbstgebaute und modifizierte Funkgeräte in Betrieb zu nehmen, was im Fall von Kurzwellenbetrieb auch weltumspannende Kommunikation ermöglicht – und das alles ohne externe Infrastruktur. Das sind beachtliche Freiheiten! Der Amateurfunk ist ein internationaler Funkdienst, parallel etwa zum See- oder Flugfunkdienst, mit zugewiesenen Frequenzbereichen und einem dediziert technisch-experimentellen Charakter. Das „Amateur“ in der Bezeichnung klingt zunächst abwertend, doch bedeutet dieser Begriff schlicht die Abwesenheit kommerzieller Interessen, und angesichts der genannten Eigenschaften sind Funkamateure offensichtlich alles andere als „unqualifiziert“. Ich würde diesen Charakter durchaus z.B. mit freiwilligen Hilfskräften vergleichen – das ist auch nicht einfach „nur ein Hobby“, wenngleich der Amateurfunkdienst nicht vordergründig im öffentlichen Interesse liegt; allerdings wird er sehr wohl von Behörden als Backup-Kommunikationsdienst angesehen, weil die eigene Kommunikation immer anfälliger wird („hochdigitaler“ Betrieb in kommerziellen Netzen ohne Notstromversorgung). Übrigens gibt es für einen Funkamateur einen Rechtsanspruch auf ungestörten Funkbetrieb. Einen solchen gibt es nicht für Konsumelektronik wie WLAN odgl. Das macht für mich eine solche Lizenz sehr erstrebenswert und gibt mir einen guten Ausgleich zu meinen bisher sehr theorielastigen und von Hochtechnologie abhängigen Fertigkeiten. (Radiotechnologie reiht sich zwar nicht gerade zwischen Hammer und Dampfmaschine ein, ist aber auch schon einige Jahrzehnte alt.) Wegen des erwähnten Anspruchs habe ich die Lizenzierung eine Weile vor mich hergeschoben, doch nun habe ich mein Rufzeichen, OE3SPR. Gerade in der Anfangszeit gibt es da für mich nun viel abzugrasen. Ich habe vor, die gebräuchlichen Bänder von zumindest 80 m-Kurzwelle bis 70 cm-Mikrowelle mit den unterschiedlichen Betriebsarten von breit- bis schmalbandig auszuprobieren, insbesondere auch portabel. Es gibt hier weiters geradezu den „Sport“ QRP, mit möglichst wenig Leistung möglichst weit zu kommen – wie im richtigen Leben, hi! Auch bei der ISS möchte ich mal anklopfen – dazu genügt offenbar bereits eine „Handgurke“ mit einer handlichen Richtantenne. Selbstbau möchte ich ebenfalls aktiv betreiben. „CQ CQ CQ, this is Oscar Echo T(h)ree Sierra Papa Romeo, Oscar Echo T(h)ree Sierra Papa Romeo.“ Übrigens, QRV ist eine Q-Gruppe und bedeutet empfangsbereit.
In dem Sinne: QRZ.
Posted by Stephan Paukner
in Ham Radio
at
19:53
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Wednesday, April 11. 2018OE Amateurfunk-Rufzeichen 04/2018Änderungen seit 03/2018 Folgende 14 Rufzeichen sind verstummt:
Folgende 27 Rufzeichen wurden bewilligt:
Quelle: BMVIT OE Amateurfunk-Rufzeichen 03/2018Änderungen seit 01/2018 Folgende 70 Rufzeichen sind verstummt:
Folgende 14 Rufzeichen wurden bewilligt:
Die Rufzeichenliste wird offiziell vom BMVIT herausgegeben und immer am Monatsanfang aktualisiert. In Hinkunft möchte ich diese Änderungen automatisiert erstellen, da ich keine andere Quelle gefunden habe, die nur diese herausarbeitet, zumal dazu eine Referenz auf die vorhergehende Veröffentlichung benötigt wird. Sunday, January 7. 2018Bank für Gemeinwohl - Das Ende vorm AnfangKurz nach meiner Analyse bin ich ja tatsächlich Genossenschafter geworden (wenn auch zunächst nur mit minimalem finanziellen Aufwand). Nun lese ich im aktuellen Newsletter (Hervorhebungen von mir):
Danke, genügt. Sehen wir uns mal kurz ein paar Stichworte zur GLS Gemeinschaftsbank an. Wie hieß es doch gleich zu den Alternativbanken:
Und was lesen wir zu Anthroposophie bei Wikipedia:
Danke, genügt! Aber der Fairness halber schauen wir auch direkt zum Artikel zur GLS Gemeinschaftsbank:
Danke, genügt, aber sowas von! Je nach Ausgang der außerordentlichen Generalversammlung am 20. Jänner 2018 wird sich zeigen, ob ich aus der Genossenschaft austreten muss, weil ich meinen Namen nicht auf der Liste aktiver Mitglieder einer esoterisch orientierten Vereinigung sehen will. Das von mir eingebrachte Kapital soll von mir aus dann drin bleiben, ich betrachte es gemäß meiner Analyse als Spende, und von mir aus bleibt auch die Nachschusspflicht für mich weiterhin aufrecht. Hauptsache, sie gehen ihren Weg in dem Fall ohne mich weiter. Nichtsdestotrotz ist es schade, dass sich eine weltliche Alternative zu einem ethisch bewussten Finanzwesen in Österreich nur schwer etablieren kann. Aber wir sind nun mal nur so groß wie ein Bundesland von Deutschland, in diesem kleineren Gewässer lässt sich offenbar auch schwerer nach den nötigen Ressourcen angeln. Thursday, June 8. 2017Zielgruppe Öko-SpinnerLetztens bin ich über das Thema ökologische Reinigungsmittel gestolpert. Da lese ich in einem Magazin ein Inserat: Alle verwendeten Inhaltsstoffe sind vollständig biologisch abbaubar. Alle XY-Produkte sind frei von Enzymen, petrochemischen Tensiden, synthetischen Düften, Farbstoffen und Konservierungsmitteln. Alle XY Produkte sind frei von Gentechnik und Nanotechnologie. XY macht keine Tierversuche und gibt diese auch nicht in Auftrag. Alle Inhaltsstoffe sind zu 100% voll deklariert. Mein Gedanke: Na bitte, das ist doch mal eine Ansage. Wir verwenden in hohen Anteilen Rohstoffe aus biologisch-dynamischem oder kontrolliert biologischem Anbau wie z.B. dieses und jenes. Diesen Anspruch Rohstoffe aus biologischem Anbau zu verwenden, verfolgen, neben XY, nur sehr wenige andere Hersteller von ökologischen Wasch- und Reinigungsmitteln. Mein Gedanke: Na bitte, ausgezeichnet. Wo kann man das kaufen? Zur Unterstützung der Renaturierung des gebrauchten Wassers werden den XY Wasch- und Reinigungsmitteln im Oloid rhythmisierte Substanzen zugesetzt. Mein Gedanke: Hm, was ist ein Oloid? Was sollen „rhythmisierte Substanzen“ sein? Klingt ein bisschen nach Esoterik. In der Produktion wird mit Prozesswasser gearbeitet, das in 12 eiförmigen Glasgefäßen verwirbelt wird, in denen das Wasser, frei fließend, wunderschön ausgeformte Tromben bildet und sich so wieder mit Energie aufladen kann. Mein Gedanke: Moment jetzt, meinen die das ernst? Ich lese mir alles nochmal durch. Mein Gedanke nunmehr: Was zum Geier!? Darf das denn wahr sein? Muss ich denn wirklich ein realitätsfremder Esoterik-Spinner sein, um mich mit dem Thema nachhaltigen Konsums auseinanderzusetzen? Traurig, echt traurig! Für sowas gebe ich doch kein Geld aus! Hoffentlich gehen die zugrunde! Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass Waren der Kategorie „Bio/Öko“ nur deshalb existieren, weil es eine Zielgruppe dazu gibt, und nicht, weil Welt und Wirtschaft verbessert werden sollen. Friday, March 17. 2017Re: Mitgliedschaft
Eine Antwort zu verfassen heißt ja nicht unbedingt auch sie zu verschicken. Tuesday, August 9. 2016Bank für Gemeinwohl – RisikenIch habe mir vor kurzem den Kapitalmarktprospekt der in Gründung befindlichen Bank für Gemeinwohl AG durchgelesen. Hier besteht eine Genossenschaft, deren Anteile man zeichnen kann, und diese wird Eigentümerin der AG sein – eigentlich eine alte Idee. Für diese AG soll dann eine Banklizenz bei der FMA beantragt werden, sofern das nötige Stammkapital zustande kommt. Die Frist hierfür ist (zunächst) der 31. Dezember 2017. Ich habe mir mal die nicht so offensichtlichen Risiken (wie es die operativen etc. wären) herausdestilliert:
Das Ganze läuft also definitiv unter dem Thema Wohltätigkeit und ist kostenmäßig irgendwie das Doppelte von dem, weswegen ich vor einigen Jahren zu einer Direktbank gewechselt bin. Andererseits hat unser Finanzsystem dringend Änderungen nötig, und für diese können nicht immer nur „die anderen“ sorgen. Außerdem sind die Ethikbanken/Alternativbanken im deutschsprachigen Raum ausgerechnet von Kirchen dominiert, also wäre hier mal ein Gegengewicht angebracht. Ich werde also sehr wahrscheinlich Anteile zeichnen.
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